Linda Zeller

Datenschutz im digitalen Umfeld

Per 1. September 2023 trat das neue Datenschutzgesetz der Schweiz in Kraft. Auch für Ihre Webseite und die digitale Kommunikation im Allgemeinen ergeben sich daraus diverse Änderungen und Anpassungen.

Was wird durch das nDSG geschützt? 

Geschützt werden die Daten natürlicher Personen. Die Daten juristischer Personen werden nicht berücksichtigt. Im nDSG wird unterschieden zwischen ‘persönlichen Daten’ und ‘sensitiven Daten’. Persönliche Daten bezeichnen Informationen, mit denen eine Person identifiziert werden kann, zum Beispiel Adresse, Arbeitsort oder Name. Sensitive Daten sind Informationen wie politische und religiöse Meinungen, Gesundheitsdaten, genetische und biometrische Daten, Betreibungsdaten oder Strafregisterauszüge.

Ob IP-Adressen als Personendaten gelten, ist nicht so einfach zu beantworten und hängt vom konkreten Fall ab.

Warum wird das Gesetz lanciert? 

Das Ziel des Gesetzes ist der Schutz von Einzelpersonen. Zu diesem Zweck werden mehrere Prinzipien verfolgt.

  • Es wird Transparenz geschaffen: Was wird gesammelt? Warum? Wie lang? Wo? 
  • Die Privatsphäre des Einzelnen wird geschützt
  • Daten können nicht ohne Rechtfertigung gesammelt werden

Verpflichtungen 

Verständlich machen lässt sich der Kern des Gesetzes dabei mit einigen Regeln.  

  • Bei jeder Datensammlung muss der Kontext, die Art der Daten und der Zweck ersichtlich sein. 
  • Die Verwendung der Daten muss dokumentiert werden. 
  • Es dürfen nur Daten gesammelt werden, welche zum angegebenen Zweck gebraucht werden. Beispielsweise ist es erlaubt, im Rahmen eines Kontaktformulars Name, Mailadresse und Nachricht abzuspeichern.  
  • Nur für den Zweck notwendige Daten dürfen gespeichert werden. Im Fall des Kontaktformulars sind z.B. IP, genutztes Gerät oder Standort nicht notwendig.  
  • Die gesammelten Daten dürfen nur so lange gespeichert werden, wie sie sie zum genannten Zweck gebraucht werden.   
  • Userdaten müssen auf Anfrage herausgegeben und gelöscht werden

Und was heisst das nun konkret? 

Für jede Webseite gilt es zu überlegen, welche Daten gebraucht werden. Diese sind unter anderem in der Datenschutzverordnung zu benennen und nach der Nutzung zu löschen. Es ist verpflichtend, bereits auf technischer Ebene zu verhindern, dass unnötige Daten überhaupt gesammelt werden. Da gerade die oft genutzten Google Tools das zu grossen Teilen tun, ist dabei für die meisten Webseiten Aufwand nötig. Dies sind einige einfache Tipps, die Sie umsetzen können: 

  • Prüfen Sie, ob und von wem Daten im Unternehmen gesammelt und verarbeitet werden
  • Veröffentlichen Sie eine aktuelle und vollständige Datenschutzerklärung
  • Prüfen, ob Analyse-Tools wirklich nötig sind oder Alternativen eingesetzt werden können 
  • Hosten Sie Google Fonts selber

Dieser Artikel ist keinesfalls eine juristische Beratung, sondern ein Einblick ins Thema, mit einigen einfachen Handlungsmöglichkeiten und Tipps.

Linda Zeller
Simon Herensperger

Technisches SEO und Core Web Vitals: Optimieren Sie Ihre Website für eine bessere Nutzererfahrung

Technische Suchmaschinenoptimierung ist ein wichtiger Faktor für die Sichtbarkeit Ihrer Website in Suchmaschinenergebnissen. Es bezieht sich auf die Optimierung Ihrer Website hinter den Kulissen, um sicherzustellen, dass sie für Suchmaschinen und Nutzer leicht zugänglich und nutzbar ist. Ein wichtiger Teil von technischem SEO sind die Core Web Vitals, die von Google definiert werden, um die Benutzerfreundlichkeit einer Website zu bewerten.

Core Web Vitals beziehen sich auf drei wichtige Aspekte der Nutzererfahrung: Ladezeit, Interaktionsstabilität und visuelle Stabilität. Google betrachtet diese Faktoren als Indikatoren für eine gute Nutzererfahrung und wird sie in Zukunft stärker in die Suchmaschinenbewertungen einbeziehen.

Um Ihre Core Web Vitals zu optimieren, müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Website schnell lädt, die Seite während dem Laden stabil bleibt und, dass das Layout nicht störend verändert oder verschoben wird. Hier sind einige Schritte, die Sie unternehmen können, um Ihre Core Web Vitals zu verbessern:

  • Optimieren Sie Ihre Bilder und verwenden Sie eine Bildkomprimierung, um die Ladegeschwindigkeit zu verbessern.
  • Verwenden Sie ein schnelles und zuverlässiges Hosting und nützen Sie, wenn möglich, ein Content Delivery Network (CDN), um die Ladezeit zu verkürzen.
  • Reduzieren Sie den Code auf Ihrer Website und verwenden Sie nur unbedingt nötige Plugins und externe Skripte.· 
  • Verwenden Sie eine schnelle und reaktionsschnelle Website-Architektur, um die Interaktionsstabilität zu verbessern.
  • Verwenden Sie ein responsives Design, um sicherzustellen, dass Ihre Website auf allen Geräten korrekt dargestellt wird und optimal genutzt werden kann.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Optimierung Ihrer Core Web Vitals ein kontinuierlicher Prozess ist. Es ist zentral, regelmässig Ihre Website zu überwachen und zu verbessern, um sicherzustellen, dass sie schnell, stabil und benutzerfreundlich bleibt.

Damit Sie selber überprüfen können, wie gut Ihre Seite bei den Core Web Vitals abschneidet, stellt Google genau dafür spezifische Tools bereit.

Unter https://pagespeed.web.dev können Sie Ihre Webseite überprüfen und erhalten auch gleich wertvolle Tipps für Verbesserungen.

Gute Core Web Vitals helfen nicht nur dabei, Besucher auf Ihre Webseite zu lotsen. Eine gute Nutzererfahrung ist auch für Ihr Geschäft von entscheidender Bedeutung. Nutzer, die ab der ersten Sekunde von ihrer Webseite begeistert sind, werden länger auf Ihrer Website bleiben und Ihre Produkte oder Dienstleistungen auch kaufen. Sie werden Ihre Website weiterempfehlen und Ihr Geschäft so wachsen lassen. Eine gute User Experience ist also “Vital” für Ihr Geschäft und Ihre Webseite.

Aber Technik allein reicht nicht – relevante Inhalte sind mindestens ebenso wichtig.

Simon Herensperger
Simon Herensperger

Warum SEO für kleine Unternehmen wichtig ist

«Was ist der sicherste Ort, um eine Leiche zu verstecken? Die zweite Seite der Google Suchergebnisse.» 

Dieser, zugegebenermassen etwas lahme Witz macht deutlich, warum SEO (Suchmaschinenoptimierung) in der heutigen Zeit so wichtig ist. Die Suchergebnisse, welche nach einer Google-Suche weit oben erscheinen, werden mit Abstand am meisten angeklickt.

Die erste Position wird 10-mal mehr angeklickt als das unterste Ergebnis. 95% der Klicks entfallen auf die erste Seite. Die zweite Seite der Suchergebnisse wird fast nie angeschaut.

Grund genug, sich auf die Suchmaschinenoptimierung zu konzentrieren und diese als fixen Bestandteil der eigenen Marketingstrategie einzuplanen.

Was ist aber SEO denn nun genau? Grundsätzlich kann man SEO in drei Bereiche unterteilen:

1
Technische SEO

Wenn Emotionen ins Spiel kommen gilt: Immer mindestens einmal darüber schlafen.Mit technischer SEO sind alle Massnahmen gemeint, welche mit dem Aufbau, dem Hosting und dem Betrieb der Webseite zusammenhängen. Eine korrekte Struktur ist dabei genauso wichtig wie schnelle Ladezeiten und barrierefreie Programmierung.

2
Inhalte und Keywords

Google möchte den Nutzern grundsätzlich Inhalte zur Verfügung stellen, welche nützlich und relevant sind. Der Text spielt also bei der Suchmaschinenoptimierung eine sehr wichtige Rolle. Keywords sind bestimmte Worte oder Wortgruppen, die in einem Text oder einer Website verwendet werden, um das Thema des Inhalts zu beschreiben. Diese Wörter helfen der Suchmaschine auch, die relevanten Inhalte leichter zu finden.

Die von Ihnen geschriebenen Texte sollen also für den Nutzer wertvoll und relevant sein und gleichzeitig durch den gezielten Einsatz von Keywords der Suchmaschine zeigen, für welche Suchanfragen die Inhalte passen könnten. Diese Keywords sollen zwar häufig verwendet werden, die Lesbarkeit und Nutzerfreundlichkeit darf aber nicht darunter leiden. Google bevorzugt Seiten, die sowohl für Menschen als auch für Suchmaschinen konzipiert wurden.

3
Off-Page-Optimierung

Der dritte Bereich nennt sich Off-Page-Optimierung. Damit sind Links von fremden Webseiten auf die eigene Seite gemeint. Dabei ist wieder wichtig, dass die verlinkten Seiten ebenfalls Inhalte im Zusammenhang mit den eigenen Themen und Keywords haben und, wenn möglich, auch eine gute Positionierung im Google Suchindex aufweisen.

Im Vergleich zu Suchmaschinen-Werbung ist SEO im ersten Moment kostengünstiger in der Umsetzung. Die Kosten für jeden einzelne Klick, welche an Google abgeliefert werden müssen, entfallen. SEO braucht aber meistens länger, bis eine Wirkung erzielt wird und bedeutet viel Denkarbeit. Wenn man es jedoch schafft, die eigenen Inhalte gut zu platzieren, ist dies eine nachhaltigere und langfristig auch relevantere Möglichkeit, über Google wahrgenommen und gefunden zu werden und hilft dazu noch, das eigene Firmenprofil zu schärfen.

Interessieren Sie sich für Suchmaschinenoptimierung und möchten mehr darüber erfahren?
Dann kontaktieren Sie uns telefonisch:

055 505 22 00

Simon Herensperger
Simon Herensperger

Google Unternehmensprofil – nur Mut zur offenen Feedback-Kultur

Google ist der erste Ort, an dem Ihre Kunden nach Öffnungszeiten, Telefonnummern, Webseiten oder Bewertungen Ihres Geschäfts suchen. Google ist aber auch der Ort, an dem sich mögliche Neukunden und Interessenten über Ihr Angebot informieren.

Was ist das Google Unternehmensprofil genau? 

Das Google Unternehmensprofil kann man sich wie ein Eintrag in den ehemaligen «Gelben Seiten» vorstellen. Wenn jemand nach Ihnen sucht, sind Ihre Angaben in der Google Suche und auf Google Maps schnell und übersichtlich verfügbar, noch bevor die Besucher auf Ihre Webseite gehen. Im Eintrag sind Ihre Telefonnummer, Öffnungszeiten, Adresse und auch Bewertungen von Ihren Kunden ersichtlich.

Und das wäre schon der erste Tipp:

Sorgen Sie für einen vollständigen Google-Eintrag und
halten Sie diesen auch aktuell.

Wie nütze ich das Profil für lokales Marketing? 

Neben der kostenlosen und sehr prominenten Anzeige Ihrer Firmendaten bringt der Eintrag noch viele weitere Möglichkeiten mit sich. Nutzen Sie die Beschreibung, um Ihr Geschäft und Ihr Angebot zu präsentieren. Meiner Meinung nach der wichtigste Bereich sind jedoch die Bewertungen. Einerseits können Sie mit vielen guten Bewertungen Vertrauen gegenüber neuen Kunden aufbauen und sich gegenüber Mitbewerbern hervorheben. Andererseits bieten die Bewertungen aber auch eine echte Möglichkeit, um mit Ihren Kunden in Kontakt zu bleiben und allfällige Reklamationen zu behandeln. Gerade die Angst vor negativen Bewertungen schreckt jedoch viele Inhaber davon ab, überhaupt ein Google Unternehmensprofil zu erstellen – die Bewertungen «abschalten» können Sie nämlich nicht.

Wie gehe ich mit negativen Kundenreaktionen um? 

Wichtig ist, dass Sie alle Bewertungen – mindestens jedoch die Negativen – beantworten. Nutzen Sie konstruktive Kritik, um sich zu verbessern und bedanken Sie sich für das Feedback. Bei gerechtfertigtem negativem Feedback ist die Antwort die optimale Plattform, um sich zu entschuldigen und eine Wiedergutmachung anzubieten – sichtbar für alle Interessenten. Bei ungerechtfertigtem negativem Feedback können Sie den Sachverhalt klarstellen.

Häufig ist eine gute Reaktion auf negative Bewertungen eine vielversprechende Möglichkeit, um dem Kunden und Interessenten zu zeigen, dass Sie auch in schwierigen Situationen ein verlässlicher Anbieter sind. Nutzen Sie also die Möglichkeiten von Bewertungen und begegnen Sie den Kritiken mit dem nötigen Selbstbewusstsein. 

Simon Herensperger
Simon Herensperger

Feedbackregeln

Google ist der erste Ort, an dem Ihre Kunden nach Öffnungszeiten, Telefonnummern, Webseiten oder Bewertungen Ihres Geschäfts suchen. Google ist aber auch der Ort, an dem sich mögliche Neukunden und Interessenten über Ihr Angebot informieren.

Meiner Meinung nach der wichtigste Bereich sind jedoch die Bewertungen. Einerseits können Sie mit vielen guten Bewertungen Vertrauen gegenüber neuen Kunden aufbauen und sich gegenüber Mitbewerbern hervorheben. Andererseits bieten die Bewertungen aber auch eine echte Möglichkeit, um mit Ihren Kunden in Kontakt zu bleiben und allfällige Reklamationen zu behandeln.

Wie gehe ich mit negativen Kundenreaktionen um? 

Wichtig ist, dass Sie alle Bewertungen – mindestens jedoch die Negativen – beantworten. Nutzen Sie konstruktive Kritik, um sich zu verbessern und bedanken Sie sich für das Feedback. Bei gerechtfertigtem negativem Feedback ist die Antwort die optimale Plattform, um sich zu entschuldigen und eine Wiedergutmachung anzubieten – sichtbar für alle Interessenten. Bei ungerechtfertigtem negativem Feedback können Sie den Sachverhalt klarstellen.

Unbedingt reagieren -aber richtig und wohlüberlegt

Wer die Regeln für angemessenes Feedback nicht beherrscht, kann ungeahnte Widerstände hervorrufen – und setzt schlimmstenfalls gute Beziehungen zu Kunden und Mitarbeitern aufs Spiel und verschlimmert die ganze Thematik unnötig.

Unsere Tipps bei negativen Kritiken:

1
Tipp 1
Sachlich bleiben

Beschreiben Sie ihre persönliche und eigene Wahrnehmung des kritisierten Sachverhaltes. Werten Sie nicht, überlassen Sie die Interpretation dem Leser.

2
Tipp 2
Freundlich bleiben

Werden Sie niemals persönlich. Immer freundlich bleiben. Auch bei weniger konstruktiven Bewertungen.

3
Tipp 3
Keine Interpretationen zulassen

Beziehen Sie sich auf Fakten und Beobachtungen. Verzichten Sie auf Vermutungen oder eigene Interpretationen.

4
Tipp 4
Verständnis & Empathie zeigen

Formulieren Sie klar und genau, aber signalisieren Sie auch Empathie und allenfalls Verständnis.

5
Tipp 5
Verantwortung übernehmen

Ruhe und Gelassenheit sind wichtig: Nicht «Von oben herab». Immer mit Anstand, Respekt aber auch mit Selbstbewusstsein: Zeigen Sie, dass Sie auch in schwierigen Situationen ein verlässlicher Anbieter sind.

6
Tipp 6
Fehler zugeben

Wenn Fehler passiert sind, dann ist es so. Dafür kann man sich nur entschuldigen und – falls möglich – eine Korrektur anbieten.

7
Tipp 7
Ruhe bewahren

Wenn Emotionen ins Spiel kommen gilt: Immer mindestens einmal darüber schlafen.

Häufig ist eine gute Reaktion auf negative Bewertungen eine vielversprechende Möglichkeit, um dem Kunden und Interessenten zu Nutzen Sie also die Möglichkeiten von Bewertungen und begegnen Sie den Kritiken mit dem nötigen Selbstbewusstsein. 

Simon Herensperger
Simon Herensperger

Warum muss meine Webseite schnell sein?

Immer wieder hört man, dass die Geschwindigkeit, mit der eine Webseite geladen wird, sehr wichtig ist. Warum ist das eigentlich so? Der US Online-Handels-Riese Amazon schätzt, dass mit jeder zusätzlichen Sekunde Ladezeit 1.6 Milliarden USD weniger Umsatz erzielt wird. Natürlich wird Ihr Shop oder Ihre Webseite keine Umsätze wie Amazon erzielen, trotzdem nutzen möglicherweise die gleichen Kunden auch Ihr digitales Angebot. Man kann also Rückschlüsse auf das Nutzerverhalten ziehen, welches auch für KMU relevant sind.

Eine langsame Seite vertreibt die Besucher

Grundsätzlich gilt, je schneller eine Webseite ist, desto glücklicher sind die Nutzer.

Dazu einige Statistiken:

  • 70% aller User sagen, dass die Seitenladegeschwindigkeit einen direkten Einfluss auf einen möglichen Kauf bei einem Online-Händler hat.
  • 50% der Nutzer erwarten eine Seitenladegeschwindigkeit von weniger als 2 Sekunden. 46% der Nutzer geben an, dass für sie das das schlechteste Nutzererlebnis ist, wenn sie auf den Seiteninhalt warten müssen.
  • Die Gefahr, dass ein Nutzer eine Webseite verlässt, steigt um über 30%, wenn sich die Geschwindigkeit von 1 auf 3 Sekunden erhöht. Man kann also sagen – kleine Optimierungen haben eine grosse Wirkung

Neben dem schlechten Nutzererlebnis und der damit zusammenhängenden schlechteren Abschlussquoten hat die Performance aber auch Einfluss auf das Google Ranking. Die Suchmaschine bevorzugt schnelle Seiten und wird daher eine bessere Geschwindigkeit auch beim Suchergebnis honorieren.

schnelle beseite

Wie messe ich die Geschwindigkeit?

Um zu testen, ob Ihre Seite schnell oder langsam ist, gibt es verschiedenen Tools. Wir empfehlen wir https://pagespeed.web.dev . Tragen Sie einfach die URL Ihrer Webseite ein und lesen Sie das Ergebnis ab. Alle Desktop-Werte über 85 sind sehr gut.

Warum ist meine Seite langsam?

Neben verschiedenen technischen Ursachen, welche Ihre Agentur prüfen sollte, können Sie als Administrator vor allem in zwei Bereichen für eine bessere Geschwindigkeit sorgen:

  • Nutzen Sie so kleine Bilder wie möglich und so grosse wie nötig.
  • Nutzen Sie moderne Bildformate.
  • Auflösung und Grösse der Bilder müssen für Ihre Webseite optimiert sein.
  • Nutzen Sie einen für Ihre Seite angemessenen Hosting-Plan.
  • Laden Sie nur Inhalte, die der User zum aktuellen Zeitpunkt sieht.

Daneben gibt es noch diverse technische Kriterien, welche zu langsamen Seiten führen können. Zum Beispiel das nicht asynchrone Laden von Code-Files oder nicht optimierte Web-Schriften. Dabei kann Ihnen Ihre Web-Agentur sicherlich behilflich sein.

Christian Braunwalder
Fragen zu Ihrer Webseitgeschwindikeit?

Kontaktieren Sie mich unverbindlich und kostenlos für eine Beratung.

Simon Herensperger
Simon Herensperger

Wie sicher ist Ihre Webseite?

Egal ob gross oder klein, heute ist niemand mehr vor Hackerangriffen geschützt. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie sich vor den grössten Risiken in Bezug auf Ihre Webseite schützen können.

Updates

Achten Sie darauf, dass sämtliche Software up to date ist. Speziell wenn Sie ein CMS wie WordPress, Joomla oder Typo3 verwenden empfehlen sich regelmässige Updates auf den neusten Stand. Achten Sie auch darauf, dass alle Plugins und Extensions regelmässig aktualisiert werden.

Zugriffsrechte

Vergeben Sie nur die nötigsten Zugriffsrechte an externe User, Administratoren und Redaktoren. Damit schützen Sie die Benutzer nicht nur von übermässiger Komplexität, sondern minimieren auch das Risiko eines unerlaubten Zugriffs auf Ihre Daten.

Passwörter

Achten Sie darauf, dass Sie sichere Passwörter nutzen. «Test123» oder «Hallo1» gelten dabei auf jeden Fall nicht als sicher. Nutzen Sie Grossbuchstaben, Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen. Damit Sie sich die Passwörter auch merken können, empfiehlt sich ein Passwortmanager wie z.B. 1Password. ( https://1password.com )

HTTPS

Mit HTTPS wird die Verbindung zwischen Ihrem Nutzer und Ihrer Webseite geschützt. Dies ist besonders wichtig, wenn sensible Daten übermittelt werden, empfiehlt sich aber so oder so. Als Nebeneffekt bewertet auch Google beim Ranking der Suchergebnisse HTTPS positiv.

Sicherer und zuverlässiger Hostinganbieter

Suchen Sie sich einen zuverlässigen, sicheren und vertrauenswürdigen Webhosting-Anbieter. Sparen Sie nicht beim Hosting und wählen Sie einen bekannten Hoster mit ausgezeichneter Reputation.

Backups

Da auch das Befolgen aller Massnahmen keinen 100 % Schutz garantiert, empfiehlt sich ein tägliches Backup. Im Worst-Case-Szenario ist eine schnelle und einfach Wiederherstellung der Seite das A und O. Verlangen Sie tägliche Backups für einen minimalen Datenverlust, prüfen Sie die Backups regelmässig und testen Sie die Wiederherstellung.

Unabhängig ob es Ihre Webseite oder andere Bereiche Ihrer IT-Infrastruktur betrifft: 100 % geschützt vor Hackern ist man nie. Die obigen Tipps gelten nicht nur für Ihre Webseite, sondern gelten auch für alle anderen Bereiche Ihrer IT-Infrastruktur. Achten Sie zusätzlich darauf, dass Sie und Ihre Mitarbeiter keine verdächtigen Mails von unbekannten Absendern öffnen. Aktualisieren Sie auch Ihr Betriebssystem regelmässig und ändern Sie Ihre Passwörter laufend.

Falls Sie trotzdem Opfer eines Angriffs werden sollten, behalten Sie einen kühlen Kopf und holen Sie sich Hilfe von einem Experten. Das oben erwähnte Backup hilft extrem, Ruhe bewahren zu können. .

Christian Braunwalder
Fragen Sie unseren Experten

Mit einer individuellen und persönlichen Beratung – zeigen wir Ihnen gerne die vielseitigen Möglichkeiten mit Marketing Automationen für Ihr KMU auf.

Simon Herensperger
Simon Herensperger

persönlich und authentisch – auch im Web

Die Fülle an digitalen Inhalten und Angeboten ist enorm. Um mit Ihrer Webseite trotzdem Erfolg zu haben, ist es wichtig, Vertrauen zu schaffen. Unserer Erfahrung nach machen Sie das am besten, wenn Sie Persönlichkeit zeigen und Emotionen vermitteln.

Präsentieren Sie sich

Dabei steht nicht die Firma, das Angebot oder der Preis im Vordergrund. Stellen Sie sich und Ihre Mitarbeiter/Innen als Gesicht Ihrer Firma vor. Das schafft Verbundenheit und gibt dem digitalen Angebot ein Gesicht, einen Namen und somit einen konkreten Bezug. Die Website ist Ihr Schaufenster: Sie präsentiert die Identität und die Werte Ihrer Firma

Seien Sie offen

Verstecken Sie sich nicht hinter einem seelenlosen Kontaktformular. Geben Sie Telefonnummern und E-Mail-Adressen Ihrer Mitarbeiter auch auf Ihrer Webseite bekannt. Vermitteln Sie so Ihren potenziellen Kunden Erreichbarkeit und Transparenz. Das heisst nicht, dass Sie keine Kontaktformulare einsetzen sollen – nur nicht ausschliesslich. 

Schaffen Sie Vertrauen

Am Ende vertrauen die Kunden nicht Ihrer Webseite, sondern Ihnen. Dieses Vertrauen ist Grundvoraussetzung, damit eine gute Kundenbeziehung überhaupt entstehen kann. Damit die Nutzer eine Art Vertrauensbasis aufbauen können, ist ebenfalls Authentizität gefragt: Echtheit, Integrität, Glaubwürdigkeit.  Zeigen wer Sie sind und was Sie machen. 

Teilen Sie Ihren Erfolg

Mit echten Kundenstimmen und Referenzen beweisen Sie nicht nur Ihr Können, Sie haben auch die Möglichkeit, die Art und Weise, wie Sie Ihre Dienstleistung erbringen, in den Vordergrund zu stellen. Von einem Kunden als «zuverlässiger Partner» bezeichnet zu werden ist immer noch viel mehr wert, als wenn man das von sich selbst behauptet. 

Was können Sie konkret tun, um Authentizität auf Ihre Webseite zu bringen?

1
Erstellen Sie eine «Über uns» Seite.

Dies sind die am meisten besuchten Seiten der von uns analysierten Webauftritten. Erzählen Sie das «was», «wie» und «warum» – authentisch und mit Ihren eigenen Worten.

2
Jeder weiss gerne, mit wem man es zu tun hat.

Zeigen Sie Ihr ganzes Team mit Fotos auf der «Über uns» Seite. Das schafft Vertrauen bei Kunden und zeigt Wertschätzung gegenüber den Angestellten. Und ihr Kunde weiss beim ersten Telefon, wer auf der anderen Seite der Leitung sitzt.

3
Setzen Sie authentische Bilder ein.

Die Bilder auf Ihrer Webseite sollen Sie und Ihre Arbeit zeigen: Verzichten Sie auf gekaufte Bilder.

4
Zeigen Sie Kundenstimmen und Referenzen.

Zeigen Sie, was bestehende Kunden von Ihnen und Ihrer Arbeit halten. Social Proof – Menschen verlassen sich auf die Bewertungen und Handlungen anderer Menschen.

Simon Herensperger
Simon Herensperger

Ist Halloween schuld?

Haben Sie sich auch schon gefragt, wie Sie, scheinbar magisch, in Sekundenschnelle nach der Anfrage von Informationen personalisierte Unterlagen erhalten?

Oder zum Abschluss einer Bestellung in einem Online-Shop mit Zusatzrabatt motiviert werden? Oder auch an Feiertagen und Wochenende immer schnelle und persönliche Antworten auf Ihre digitalen Anfragen erhalten? Wie Termine mit Mitarbeitern ohne Anruf über Webseiten gebucht werden können?

Mit Halloween hat das offensichtlich nichts zu tun. Diese automatisierte und durch Daten personalisierte Art von Kommunikation nennt man Marketing Automation. Diese Kommunikation bringt auch für KMUs sehr viele Vorteile mit sich und kann, mit etwas Vorbereitung und Planung, auch recht einfach angewendet werden.

Was braucht es, um mit Marketing Automation zu starten?

  • Überlegen Sie, wo Sie mit Ihren Kunden digital in Kontakt kommen und wo Sie dabei qualitativ hochwertige Daten sammeln könnten.
  • Analysieren Sie, welche Prozesse und Aufgaben automatisiert werden könnten.
  • Beurteilen Sie, welche Daten Sie haben und wo es grosses Potenzial für Automationen gibt.
  • Nutzen Sie in ein Tool, welches es Ihnen erlaubt die Daten und Vorlieben Ihrer Kunden zu speichern und Automationen durchzuführen.
  • Verwenden Sie die gesammelten Daten mit Verstand – überhäufen Sie Ihre Kunden nicht mit nutzlosen Informationen, der Mehrwert soll immer im Vordergrund stehen.
  • Datenschutz ist wichtig – sammeln Sie nur die Daten, die Sie benötigen und beachten Sie die geltenden Datenschutzrichtlinien.v

Das alles hört sich erstmals nach viel Arbeit und Kosten an. Da liegt die Frage nahe, was das ganze denn wirklich bringt.

  • Automatische personalisierte Kommunikation
  • Zeit- und somit auch Kostenersparnis bei repetitiven Aufgaben
  • Schnellere Reaktionsfähigkeit auf Kundenanfragen
  • Automatische Vorselektion von Interessenten entlastet den Vertrieb
  • Kunden zur genau richtigen Zeit mit den für sie passenden Informationen versorgen erhöht die Erfolgschancen
  • Höhere Qualität von Leads und somit im Endeffekt auch mehr Umsatz
  • Viele KMUs nutzen die Marketing Automation noch nicht. Machen Sie daraus einen Wettbewerbsvorteil.

Viele Unternehmen befürchten über Festtage und Ferien einen Umsatzeinbruch. Wäre es nicht schön, wenn Sie die kommende Weihnachtszeit geniessen könnten und wüssten, dass Ihr Vertrieb quasi wie von Geisterhand weiter funktioniert?

Christian Braunwalder
Fragen Sie unseren Experten

Mit einer individuellen und persönlichen Beratung – zeigen wir Ihnen gerne die vielseitigen Möglichkeiten mit Marketing Automationen für Ihr KMU auf.

Simon Herensperger
Simon Herensperger

Wie verkaufe ich mit meinem Webshop?

Sie haben sich entschieden, Ihre Produkte auch online anzubieten und einen Webshop erstellt. Irgendwie funktioniert der digitale Verkauf aber nicht so gut wie in Ihrem Geschäft oder vor Ort.

Der persönliche Kundenkontakt während dem Kaufprozess fehlt. Sie können den Kunden nicht begleiten, keine Einwände besprechen und ihn nicht von Ihren Produkten oder Dienstleistungen überzeugen. Diese anonyme Art des Verkaufens steht häufig in krasser Konkurrenz zu den Stärken vieler Ladenbesitzer und Verkäufer – nämlich dem Beraten und Überzeugen.

Vertrauen, Sicherheit, Überzeugung

Wie schaffen wir es, diese Werte – Vertrauen, Sicherheit, Überzeugung – im Kontext einer Online-Transaktion zu vermitteln?

7-Ebene Analyse

Wir haben gute Erfahrungen mit dem 7-Ebenen-Modell gemacht. Dieses Modell hilft einen Webshop, oder auch eine Webseite, nach Schwachstellen zu durchforsten, welche den Nutzer am Kauf, oder wie wir sagen, an der «Conversion» hindern.

Veranschaulichen wir den Ablauf anhand eines fiktiven Kunden – Herr Muster – der online eine Hose kaufen möchte.

1

Herr Muster sucht im Internet nach einer neuen Hose und findet einige Online-Shops und entscheidet in Sekundenschnelle, ob Ihr Shop für ihn RELEVANTE Hosen anbietet. Präsentieren Sie ihr Angebot attraktiv.

2

Während dem Surfen im Shop geschehen weitere unbewusste Mechanismen in Herrn Musters Kopf. Nun entscheidet sich, ob der Shop in ihm VERTRAUEN auslöst. Präsentieren Sie ihr Angebot ihrer Zielgruppe angepasst und überzeugend.

3

Im besten Fall findet er schnell und unkompliziert durch optimale ORIENTIERUNG auf der Seite die gewünschte Hose. Legen Sie ihm keine Steine in den Weg.

4

Jetzt möchte er sich diese Hose natürlich ansehen und «gluschtig» werden, diese Hose zu tragen. Diese STIMULANZ erreichen Sie am besten durch gute Informationen mit Bildern und Texten.

5

Sollte Herr Muster trotzdem noch Zweifel haben, geht es darum Ihm SICHERHEIT zu vermitteln. Zum Beispiel duch Chat und Kontaktmöglichkeiten. Auch das uneingeschränkte und selbstverständliche Rückgaberecht ist ein wichtiges Element.

6

Jetzt geht es nur noch darum, seinen Abschluss so KOMFORTabel wie möglich zu gestalten – mit allen gängigen Bezahl- und Liefermöglichkeiten.

7

Zu guter Letzt sollte man den Kunden in seiner Wahl bestätigen, weil meist direkt nach dem Kauf ein schlechtes Gewissen oder Zweifel aufkommen können. Diese kann man durch eine BEWERTUNG abschwächen, also zum Beispiel indem Herrn Muster zur Wahl der Hose gratuliert wird und man sicher ist, dass er sich über die Hose freuen wird.

Ganz ersetzen wird man den persönlichen Kontakt nie können. Mit diesen sieben Schritten gelingt es Ihnen, diesen mindestens teilweise wettzumachen.

Interessieren Sie sich für eine 7-Ebenen-Analyse und möchten noch mehr darüber erfahren? Dann kontaktieren Sie uns unter:
055 505 22 08

Simon Herensperger