Simon Herensperger

Google Unternehmensprofil – nur Mut zur offenen Feedback-Kultur

Google ist der erste Ort, an dem Ihre Kunden nach Öffnungszeiten, Telefonnummern, Webseiten oder Bewertungen Ihres Geschäfts suchen. Google ist aber auch der Ort, an dem sich mögliche Neukunden und Interessenten über Ihr Angebot informieren.

Was ist das Google Unternehmensprofil genau? 

Das Google Unternehmensprofil kann man sich wie ein Eintrag in den ehemaligen «Gelben Seiten» vorstellen. Wenn jemand nach Ihnen sucht, sind Ihre Angaben in der Google Suche und auf Google Maps schnell und übersichtlich verfügbar, noch bevor die Besucher auf Ihre Webseite gehen. Im Eintrag sind Ihre Telefonnummer, Öffnungszeiten, Adresse und auch Bewertungen von Ihren Kunden ersichtlich.

Und das wäre schon der erste Tipp:

Sorgen Sie für einen vollständigen Google-Eintrag und
halten Sie diesen auch aktuell.

Wie nütze ich das Profil für lokales Marketing? 

Neben der kostenlosen und sehr prominenten Anzeige Ihrer Firmendaten bringt der Eintrag noch viele weitere Möglichkeiten mit sich. Nutzen Sie die Beschreibung, um Ihr Geschäft und Ihr Angebot zu präsentieren. Meiner Meinung nach der wichtigste Bereich sind jedoch die Bewertungen. Einerseits können Sie mit vielen guten Bewertungen Vertrauen gegenüber neuen Kunden aufbauen und sich gegenüber Mitbewerbern hervorheben. Andererseits bieten die Bewertungen aber auch eine echte Möglichkeit, um mit Ihren Kunden in Kontakt zu bleiben und allfällige Reklamationen zu behandeln. Gerade die Angst vor negativen Bewertungen schreckt jedoch viele Inhaber davon ab, überhaupt ein Google Unternehmensprofil zu erstellen – die Bewertungen «abschalten» können Sie nämlich nicht.

Wie gehe ich mit negativen Kundenreaktionen um? 

Wichtig ist, dass Sie alle Bewertungen – mindestens jedoch die Negativen – beantworten. Nutzen Sie konstruktive Kritik, um sich zu verbessern und bedanken Sie sich für das Feedback. Bei gerechtfertigtem negativem Feedback ist die Antwort die optimale Plattform, um sich zu entschuldigen und eine Wiedergutmachung anzubieten – sichtbar für alle Interessenten. Bei ungerechtfertigtem negativem Feedback können Sie den Sachverhalt klarstellen.

Häufig ist eine gute Reaktion auf negative Bewertungen eine vielversprechende Möglichkeit, um dem Kunden und Interessenten zu zeigen, dass Sie auch in schwierigen Situationen ein verlässlicher Anbieter sind. Nutzen Sie also die Möglichkeiten von Bewertungen und begegnen Sie den Kritiken mit dem nötigen Selbstbewusstsein. 

Simon Herensperger
Simon Herensperger

Feedbackregeln

Google ist der erste Ort, an dem Ihre Kunden nach Öffnungszeiten, Telefonnummern, Webseiten oder Bewertungen Ihres Geschäfts suchen. Google ist aber auch der Ort, an dem sich mögliche Neukunden und Interessenten über Ihr Angebot informieren.

Meiner Meinung nach der wichtigste Bereich sind jedoch die Bewertungen. Einerseits können Sie mit vielen guten Bewertungen Vertrauen gegenüber neuen Kunden aufbauen und sich gegenüber Mitbewerbern hervorheben. Andererseits bieten die Bewertungen aber auch eine echte Möglichkeit, um mit Ihren Kunden in Kontakt zu bleiben und allfällige Reklamationen zu behandeln.

Wie gehe ich mit negativen Kundenreaktionen um? 

Wichtig ist, dass Sie alle Bewertungen – mindestens jedoch die Negativen – beantworten. Nutzen Sie konstruktive Kritik, um sich zu verbessern und bedanken Sie sich für das Feedback. Bei gerechtfertigtem negativem Feedback ist die Antwort die optimale Plattform, um sich zu entschuldigen und eine Wiedergutmachung anzubieten – sichtbar für alle Interessenten. Bei ungerechtfertigtem negativem Feedback können Sie den Sachverhalt klarstellen.

Unbedingt reagieren -aber richtig und wohlüberlegt

Wer die Regeln für angemessenes Feedback nicht beherrscht, kann ungeahnte Widerstände hervorrufen – und setzt schlimmstenfalls gute Beziehungen zu Kunden und Mitarbeitern aufs Spiel und verschlimmert die ganze Thematik unnötig.

Unsere Tipps bei negativen Kritiken:

1
Tipp 1
Sachlich bleiben

Beschreiben Sie ihre persönliche und eigene Wahrnehmung des kritisierten Sachverhaltes. Werten Sie nicht, überlassen Sie die Interpretation dem Leser.

2
Tipp 2
Freundlich bleiben

Werden Sie niemals persönlich. Immer freundlich bleiben. Auch bei weniger konstruktiven Bewertungen.

3
Tipp 3
Keine Interpretationen zulassen

Beziehen Sie sich auf Fakten und Beobachtungen. Verzichten Sie auf Vermutungen oder eigene Interpretationen.

4
Tipp 4
Verständnis & Empathie zeigen

Formulieren Sie klar und genau, aber signalisieren Sie auch Empathie und allenfalls Verständnis.

5
Tipp 5
Verantwortung übernehmen

Ruhe und Gelassenheit sind wichtig: Nicht «Von oben herab». Immer mit Anstand, Respekt aber auch mit Selbstbewusstsein: Zeigen Sie, dass Sie auch in schwierigen Situationen ein verlässlicher Anbieter sind.

6
Tipp 6
Fehler zugeben

Wenn Fehler passiert sind, dann ist es so. Dafür kann man sich nur entschuldigen und – falls möglich – eine Korrektur anbieten.

7
Tipp 7
Ruhe bewahren

Wenn Emotionen ins Spiel kommen gilt: Immer mindestens einmal darüber schlafen.

Häufig ist eine gute Reaktion auf negative Bewertungen eine vielversprechende Möglichkeit, um dem Kunden und Interessenten zu Nutzen Sie also die Möglichkeiten von Bewertungen und begegnen Sie den Kritiken mit dem nötigen Selbstbewusstsein. 

Simon Herensperger
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Warum muss meine Webseite schnell sein?

Immer wieder hört man, dass die Geschwindigkeit, mit der eine Webseite geladen wird, sehr wichtig ist. Warum ist das eigentlich so? Der US Online-Handels-Riese Amazon schätzt, dass mit jeder zusätzlichen Sekunde Ladezeit 1.6 Milliarden USD weniger Umsatz erzielt wird. Natürlich wird Ihr Shop oder Ihre Webseite keine Umsätze wie Amazon erzielen, trotzdem nutzen möglicherweise die gleichen Kunden auch Ihr digitales Angebot. Man kann also Rückschlüsse auf das Nutzerverhalten ziehen, welches auch für KMU relevant sind.

Eine langsame Seite vertreibt die Besucher

Grundsätzlich gilt, je schneller eine Webseite ist, desto glücklicher sind die Nutzer.

Dazu einige Statistiken:

  • 70% aller User sagen, dass die Seitenladegeschwindigkeit einen direkten Einfluss auf einen möglichen Kauf bei einem Online-Händler hat.
  • 50% der Nutzer erwarten eine Seitenladegeschwindigkeit von weniger als 2 Sekunden. 46% der Nutzer geben an, dass für sie das das schlechteste Nutzererlebnis ist, wenn sie auf den Seiteninhalt warten müssen.
  • Die Gefahr, dass ein Nutzer eine Webseite verlässt, steigt um über 30%, wenn sich die Geschwindigkeit von 1 auf 3 Sekunden erhöht. Man kann also sagen – kleine Optimierungen haben eine grosse Wirkung

Neben dem schlechten Nutzererlebnis und der damit zusammenhängenden schlechteren Abschlussquoten hat die Performance aber auch Einfluss auf das Google Ranking. Die Suchmaschine bevorzugt schnelle Seiten und wird daher eine bessere Geschwindigkeit auch beim Suchergebnis honorieren.

schnelle beseite

Wie messe ich die Geschwindigkeit?

Um zu testen, ob Ihre Seite schnell oder langsam ist, gibt es verschiedenen Tools. Wir empfehlen wir https://pagespeed.web.dev . Tragen Sie einfach die URL Ihrer Webseite ein und lesen Sie das Ergebnis ab. Alle Desktop-Werte über 85 sind sehr gut.

Warum ist meine Seite langsam?

Neben verschiedenen technischen Ursachen, welche Ihre Agentur prüfen sollte, können Sie als Administrator vor allem in zwei Bereichen für eine bessere Geschwindigkeit sorgen:

  • Nutzen Sie so kleine Bilder wie möglich und so grosse wie nötig.
  • Nutzen Sie moderne Bildformate.
  • Auflösung und Grösse der Bilder müssen für Ihre Webseite optimiert sein.
  • Nutzen Sie einen für Ihre Seite angemessenen Hosting-Plan.
  • Laden Sie nur Inhalte, die der User zum aktuellen Zeitpunkt sieht.

Daneben gibt es noch diverse technische Kriterien, welche zu langsamen Seiten führen können. Zum Beispiel das nicht asynchrone Laden von Code-Files oder nicht optimierte Web-Schriften. Dabei kann Ihnen Ihre Web-Agentur sicherlich behilflich sein.

Christian Braunwalder
Fragen zu Ihrer Webseitgeschwindikeit?

Kontaktieren Sie mich unverbindlich und kostenlos für eine Beratung.

Simon Herensperger
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Wie sicher ist Ihre Webseite?

Egal ob gross oder klein, heute ist niemand mehr vor Hackerangriffen geschützt. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie sich vor den grössten Risiken in Bezug auf Ihre Webseite schützen können.

Updates

Achten Sie darauf, dass sämtliche Software up to date ist. Speziell wenn Sie ein CMS wie WordPress, Joomla oder Typo3 verwenden empfehlen sich regelmässige Updates auf den neusten Stand. Achten Sie auch darauf, dass alle Plugins und Extensions regelmässig aktualisiert werden.

Zugriffsrechte

Vergeben Sie nur die nötigsten Zugriffsrechte an externe User, Administratoren und Redaktoren. Damit schützen Sie die Benutzer nicht nur von übermässiger Komplexität, sondern minimieren auch das Risiko eines unerlaubten Zugriffs auf Ihre Daten.

Passwörter

Achten Sie darauf, dass Sie sichere Passwörter nutzen. «Test123» oder «Hallo1» gelten dabei auf jeden Fall nicht als sicher. Nutzen Sie Grossbuchstaben, Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen. Damit Sie sich die Passwörter auch merken können, empfiehlt sich ein Passwortmanager wie z.B. 1Password. ( https://1password.com )

HTTPS

Mit HTTPS wird die Verbindung zwischen Ihrem Nutzer und Ihrer Webseite geschützt. Dies ist besonders wichtig, wenn sensible Daten übermittelt werden, empfiehlt sich aber so oder so. Als Nebeneffekt bewertet auch Google beim Ranking der Suchergebnisse HTTPS positiv.

Sicherer und zuverlässiger Hostinganbieter

Suchen Sie sich einen zuverlässigen, sicheren und vertrauenswürdigen Webhosting-Anbieter. Sparen Sie nicht beim Hosting und wählen Sie einen bekannten Hoster mit ausgezeichneter Reputation.

Backups

Da auch das Befolgen aller Massnahmen keinen 100 % Schutz garantiert, empfiehlt sich ein tägliches Backup. Im Worst-Case-Szenario ist eine schnelle und einfach Wiederherstellung der Seite das A und O. Verlangen Sie tägliche Backups für einen minimalen Datenverlust, prüfen Sie die Backups regelmässig und testen Sie die Wiederherstellung.

Unabhängig ob es Ihre Webseite oder andere Bereiche Ihrer IT-Infrastruktur betrifft: 100 % geschützt vor Hackern ist man nie. Die obigen Tipps gelten nicht nur für Ihre Webseite, sondern gelten auch für alle anderen Bereiche Ihrer IT-Infrastruktur. Achten Sie zusätzlich darauf, dass Sie und Ihre Mitarbeiter keine verdächtigen Mails von unbekannten Absendern öffnen. Aktualisieren Sie auch Ihr Betriebssystem regelmässig und ändern Sie Ihre Passwörter laufend.

Falls Sie trotzdem Opfer eines Angriffs werden sollten, behalten Sie einen kühlen Kopf und holen Sie sich Hilfe von einem Experten. Das oben erwähnte Backup hilft extrem, Ruhe bewahren zu können. .

Christian Braunwalder
Fragen Sie unseren Experten

Mit einer individuellen und persönlichen Beratung – zeigen wir Ihnen gerne die vielseitigen Möglichkeiten mit Marketing Automationen für Ihr KMU auf.

Simon Herensperger
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persönlich und authentisch – auch im Web

Die Fülle an digitalen Inhalten und Angeboten ist enorm. Um mit Ihrer Webseite trotzdem Erfolg zu haben, ist es wichtig, Vertrauen zu schaffen. Unserer Erfahrung nach machen Sie das am besten, wenn Sie Persönlichkeit zeigen und Emotionen vermitteln.

Präsentieren Sie sich

Dabei steht nicht die Firma, das Angebot oder der Preis im Vordergrund. Stellen Sie sich und Ihre Mitarbeiter/Innen als Gesicht Ihrer Firma vor. Das schafft Verbundenheit und gibt dem digitalen Angebot ein Gesicht, einen Namen und somit einen konkreten Bezug. Die Website ist Ihr Schaufenster: Sie präsentiert die Identität und die Werte Ihrer Firma

Seien Sie offen

Verstecken Sie sich nicht hinter einem seelenlosen Kontaktformular. Geben Sie Telefonnummern und E-Mail-Adressen Ihrer Mitarbeiter auch auf Ihrer Webseite bekannt. Vermitteln Sie so Ihren potenziellen Kunden Erreichbarkeit und Transparenz. Das heisst nicht, dass Sie keine Kontaktformulare einsetzen sollen – nur nicht ausschliesslich. 

Schaffen Sie Vertrauen

Am Ende vertrauen die Kunden nicht Ihrer Webseite, sondern Ihnen. Dieses Vertrauen ist Grundvoraussetzung, damit eine gute Kundenbeziehung überhaupt entstehen kann. Damit die Nutzer eine Art Vertrauensbasis aufbauen können, ist ebenfalls Authentizität gefragt: Echtheit, Integrität, Glaubwürdigkeit.  Zeigen wer Sie sind und was Sie machen. 

Teilen Sie Ihren Erfolg

Mit echten Kundenstimmen und Referenzen beweisen Sie nicht nur Ihr Können, Sie haben auch die Möglichkeit, die Art und Weise, wie Sie Ihre Dienstleistung erbringen, in den Vordergrund zu stellen. Von einem Kunden als «zuverlässiger Partner» bezeichnet zu werden ist immer noch viel mehr wert, als wenn man das von sich selbst behauptet. 

Was können Sie konkret tun, um Authentizität auf Ihre Webseite zu bringen?

1
Erstellen Sie eine «Über uns» Seite.

Dies sind die am meisten besuchten Seiten der von uns analysierten Webauftritten. Erzählen Sie das «was», «wie» und «warum» – authentisch und mit Ihren eigenen Worten.

2
Jeder weiss gerne, mit wem man es zu tun hat.

Zeigen Sie Ihr ganzes Team mit Fotos auf der «Über uns» Seite. Das schafft Vertrauen bei Kunden und zeigt Wertschätzung gegenüber den Angestellten. Und ihr Kunde weiss beim ersten Telefon, wer auf der anderen Seite der Leitung sitzt.

3
Setzen Sie authentische Bilder ein.

Die Bilder auf Ihrer Webseite sollen Sie und Ihre Arbeit zeigen: Verzichten Sie auf gekaufte Bilder.

4
Zeigen Sie Kundenstimmen und Referenzen.

Zeigen Sie, was bestehende Kunden von Ihnen und Ihrer Arbeit halten. Social Proof – Menschen verlassen sich auf die Bewertungen und Handlungen anderer Menschen.

Simon Herensperger
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Vom Verkäufer zum Berater

Haben Sie heute schon gegoogelt? Die Art und Weise, wie man sich heute über Produkte und Dienstleistungen informiert, hat sich stark verändert. Das Internet ist die wichtigste Informations-Quelle geworden.

Digitales Potenzial nutzen

Die Frage ist also: Wurden Sie heute schon auf Google gefunden? Oder warum nutzen so viele KMUs dieses riesige Potenzial zur Neukundengewinnung nicht aktiver? Um Ihre Online-Chancen zu steigern, muss eine Webseite mindestens folgenden drei Ansprüche erfüllen.

  1. Sie muss technisch gut umgesetzt sein (Ladegeschwindigkeit, Mobile-Fähigkeit, Sicherheit, Barrierefreiheit, Struktur und Aufbau).
  2. Sie darf dem Nutzer während der Bedienung keine Steine in den Weg legen – das Nutzererlebnis muss intuitiv und zielführend sein.
  3. Die Inhalte müssen den Kunden an verschiedenen Stationen des Kaufentscheids abholen und relevante Informationen bieten.

Heute wollen wir uns mit dem dritten Punkt auseinandersetzen.

Frühlings Erwachen

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Der Frühling hält langsam Einzug und sie machen sich daran, Ihren Garten auf Vordermann zu bringen. In der ersten Phase informieren Sie sich über die neusten Trends in der Gartengestaltung. Danach schauen Sie sich Bilder an und suchen nach Tipps, wie und wann man seinen Garten frühlingsreif macht. Erst dann suchen Sie vielleicht nach Gärtnern oder Gartengeschäften.

Wenn Sie hochwertige Informationen kostenlos zur Verfügung stellen, zeigen Sie von Beginn an, dass Sie der Experte in Ihrem Gebiet sind. Geizen Sie nicht mit Tipps und Tricks. Dies schafft Vertrauen und bindet den möglichen Kunden frühzeitig und unbewusst an Sie und Ihre Dienstleistungen.

Alle diese Infos kostenlos zur Verfügung zu stellen kostet viel. Auch Noch-Nicht-Kunden werden davon profitieren. Die Betonung liegt aber auf Noch-Nicht. In der Praxis zeigt sich, das mit diesem Ansatz die Kosten pro Neukunden massiv gesenkt und die Anzahl Kontakte erhöht werden kann.

Unsere Tipps für gute Inhalte:

  • Treten Sie nicht als Verkäufer auf – stellen Sie kostenlos relevante Informationen zur Verfügung und beweisen Sie so ihr Können.
  • Verteilen Sie Ihre Inhalte nicht nur über Ihre Webseite. Nutzen Sie Social Media oder offline Kanäle, um Ihr Wissen zu vermitteln.
  • Versuchen Sie möglichst viele Daten Ihrer Interessenten zu sammeln, ohne dabei abzuschrecken.
Simon Herensperger
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Eine schöne Webseite – und jetzt?

Toll – Sie haben eine neue Webseite. Das Design und der hochwertige Inhalt stimmen, sie ist User-freundlich und intuitiv bedienbar, sie ist verschlüsselt und damit sicher. Und selbstverständlich auch für Smartphones optimiert. Und jetzt? Wie schafft man es nun, dass nicht nur Bekannte und Verwandte Ihre Webseite besuchen?

Das Ziel ist immer dasselbe – wenn Interessenten nach Ihnen oder nach Ihren Angeboten suchen, soll Ihre Seite möglichst weit oben im Suchresultat angezeigt werden.

Der Klassiker – die Google-Suche

Bei der organischen (klassischen) Suche hat Google hohe Ansprüche in Sachen Technik, Inhalt und Sicherheit. Überspringt Ihre Seite diese Google-Hürden nicht, bleiben sie weit hinten im Suchergebnis unter «ferner liefen». Damit haben Sie schon verloren, denn 53% des gesamten Website-Traffics wird durch die organische Suche generiert. Und 86% der User schauen sich nur die erste Seite der Google-Ergebnisse an und ignorieren den Rest. Das bedeutet, dass man durch die Optimierung der eigenen Seite die Chance auf eine gute Position im Suchergebnis verbessern und laufend überwachen muss.

Bezahlte Suche

Die bezahlte Suche ist eine Form des Online Marketings. Suchmaschinen ermöglich es, Anzeigen auf den Suchergebnisseiten zu schalten. Die bezahlte Suche funktioniert anhand eines Pay-per-Click-Modells. Sie bezahlen nur dann, wenn jemand tatsächlich auf Ihre Anzeige klickt. Auf diese Weise werden die Suchmaschinen zu messbaren und kontrollierbaren Marketingkanälen.
Die Massnahmen für die Suchmaschinen-Optimierung sind bei den bezahlten Anzeigen ebenso wichtig – zusätzlich kann man die Chancen auf einen guten Platz im Suchergebnis durch die Bezahlung erhöhen.

Unsere Tipps

  1. Gerade bei neuen Seiten empfiehlt sich eine Kombination von bezahlter und organische Anzeige.
  2. Achten Sie bereits beim Aufsetzen einer neuen Webseite, dass die wichtigsten Punkte für die Suchmaschinen-Optimierung umgesetzt sind.
  3. Bei der bezahlten Suche lohnt sich eine laufende Betreuung durch einen Profi. Die Kosten für die Betreuung sind häufig schnell durch tiefere Media-Kosten amortisiert.
  4. Bezahlte Werbung hat immer ein monatliches Budget. Sie bezahlen nur, wenn jemand auf Ihren Link klickt.
  5. Konzentrieren Sie sich bei organischer und bezahlter Anzeige auf Sie Google Suchmaschine. 93% der Suchanfragen in der Schweiz werden über Google gemacht.

Machen Sie den nächsten Schritt mit Ihrer Webseite und sorgen Sie dafür, dass Interessenten Ihre mit viel Mühe erstellte Webseite auch finden.

Simon Herensperger
Simon Herensperger

Eine Webseite muss immer gut aussehen, egal auf welchem Gerät.

Be water,
my friend!

“Bruce Lee” 

Responsiv Design

Auch wenn dies im Jahr 2021 eigentlich kein Thema mehr sein sollte bin ich immer wieder erstaunt, wie selten Webseiten von KMUs wirklich für verschiedene Nutzer, Geräte und Anwendungen optimiert sind. Auf einem Smartphone ist die Schrift winzig und Links treffe ich mit normalgrossen Fingern auch keine.  

Mit dem berühmten Satz «be water, my friend» wollte Bruce Lee seinem Schüler vermitteln, dass er sich immer den aktuellen Gegebenheiten anpassen soll – also flexibel sein. «Wenn du Wasser in eine Tasse giesst, wird es zur Tasse, du giesst es in eine Flasche und es wird zu dieser Flasche». Genauso verhält es sich auch mit den Inhalten auf Ihrer Webseite. Werden die Inhalte auf einem Smartphone angeschaut, müssen diese so aussehen, als ob sie für ein Smartphone gemacht worden sind. Werden die Inhalte auf einem Tablett angeschaut, passt sich der Inhalt auf genau diese Bildschirmgrösse an. Responsiv Design – eine Webseite muss immer gut aussehen – egal auf welchem Gerät und bei den unterschiedlichsten Bildschirmauflösungen. 

Mobile First 

Seit Kurzem setzt Google voll auf «Mobile First Indexing». Im Klartext: Die wichtigste Suchmaschine berücksichtigt die mobile Ausgabe Ihrer Webseite als Grundlage für die Beurteilung, ob und an welcher Stelle Ihre Seite im Suchergebnis angezeigt wird. Wenn Ihre Seite also nicht für alle Bildschirmgrössen optimiert ist, droht ein Absturz in der Position der Suchergebnisse.  

Nutzerfreundlichkeit 

Unter Website-Usability versteht man, wie gut sich Nutzer auf einer Internetseite zurechtfinden. Dabei geht es auch um Inhalte, welche für mobile Endgeräte optimiert sind oder um Prozesse und Interaktionselemente, welche für den Gebrauch mit einem mobilen Gerät gestaltet worden sind.  

Dies sind unsere Tipps für eine geglückte Umsetzung ihres mobilen Webauftritts:  

  • Informieren Sie sich mittels Google Analytics (ein Tool, welches Ihnen Informationen zu Ihren Webseitenbesuchern liefert), welche Geräte und Auflösungen Ihre Nutzer brauchen. 
  • Optimieren Sie Ihre Webseite auf die Geräte und Grössen Ihrer Nutzer und nicht auf den Standard Ihrer Agentur. 
  • Sparen Sie sich eine eigene App. Für die allermeisten KMUs lohnt sich dies nicht und der Aufwand wird besser in einen lupenreinen Mobile-Auftritt Ihrer Seite investiert.  
  • Zeigen Sie alle Inhalte und Elemente der «normalen» Version Ihrer Webseite auch auf der mobilen Version. Falls die Inhalte nicht wichtig genug sind lassen Sie sie ganz weg.   

«Be like water» – mögen ihre Inhalte sich wie Wasser den Gefässen anpassen.
Vielleicht mit etwas mehr Geschmack… 

Simon Herensperger
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Nicht nur Corona ist schuld – Der Handel ist im Wandel

Corona hat den Online-Einkauf befeuert, viele Konsumenten sind auf den Geschmack gekommen. Wer nicht untergehen will, muss sich wärmer anziehen.

Simon Herensperger

«Ladenlokal zu vermieten»: Corona hat den Detailhandel hart getroffen. Die Fussgängerfrequenzen gehen stark zurück: Während dem Lockdown betrug der Rückgang gemäss der «Retail Outlook» der Credit Suisse bis zu 80 Prozent. Auf der anderen Seite boomt der Online-Handel. Die Folgen werden drastisch sein – sowohl für die Wirtschaft als auch für das Leben in den schweizerischen Innenstädten.

Der Online-Handel wird auf Kosten der traditionellen Ladengeschäfte weitere Marktanteile gewinnen. Ebenso sicher wird die herkömmliche Werbung weiterhin massive Anteile an die Online-Kommunikation verlieren.  Bereits 2019 flossen 40% der 4,45 Milliarden Franken Werbeausgaben in das Internet.

Liegt die Zukunft des Shoppings wirklich nur im E-Commerce?

Wir denken nein. Denn das Flanieren in einer belebten Einkaufsstrasse und der anschliessende Apéro in einer trendigen Bar – das alles ersetzt stundenlanges Surfen nun wirklich nicht. Ebenso wenig wie eine kompetente Beratung durch geschultes Verkaufspersonal. Wenn das x-te Paket mit schlecht sitzenden Kleidern wieder zurückgeschickt worden ist, erinnert man sich gerne an eine gute Beratung.

Flucht nach vorn

Immer mehr Unternehmen versuchen mit «Corona-Massnahmen» wie Takeaway oder Hauslieferungen die temporäre Baisse zu überstehen. Diverse Studien zeigen, dass die Erstarkung des Online-Handels aber schon viel länger besteht als Corona. Die aktuelle Extremsituation hat das Problem jedoch drastisch verschärft. Was nun? Das Spektrum an Möglichkeiten ist gross – vom temporären «Pflästerli» bis zum neuen Online-Shop. Das Wichtigste ist unserer Meinung nach, Ihre Stärken digital auszuspielen.

Das Beste aus beiden Welten

Die Hoffnung, dass es bald wieder so wird wie zuvor, ist sicher die falsche Strategie. Aber ohne Digitalisierung geht es mit Sicherheit nicht. Wer auf kompetente Beratung und die Kundenpflege setzt, wird immer Kunden haben. Aber kompetente Beratung ist eben mehr als ein warmer Händedruck und ein freundliches Lächeln. Customer-Relationship-Management (CRM) oder auf gut Deutsch die Pflege der Kundenbeziehungen ist für KMU unerverzichtbar. Die konsequente und persönliche Ausrichtung auf die Kunden und die systematische Gestaltung der Kundenbeziehungsprozesse sind ein Muss. Dazu gehören die Verwaltung von Kundendaten und Kundenbedürfnissen als Basis für ein vertieftes Beziehungsmarketing osder die Automatisierung und Personlaisierung von Marketingprozessen.

Digital und persönlich

Die eigenen Kunden kennen heisst, statt mit einem fantasielosen Sale-Flyer mit möglichst viel Rabatt den Kunden persönlich und individuell mitteilen, dass zum Beispiel seine so geschätzten Oxfordhemden in der richtigen Grösse und Farbe angekommen sind und sich auf ihr Team auf den Besuch im Geschäft freut.

CRM – es muss nicht ein riesiges IT-Projekt sein

Zufällig habe ich beim Bezahlen gesehen, dass mein Coiffeur nach alter Väter Sitte kleine Karteikarten verwendet. Es hatte mich schon vor dieser Erkenntnis gewundert, dass er wusste, wo ich in den Ferien war und immer sofort ein Gesprächstthema hatte. Da war dann alles klar.

Ein CRM wie es sein muss – simpel einfach aber es funktioniert. Für KMU gibt es ebenso einfache digitale Lösungen. Heute kann es ein Excel, eine einfache Datenbank oder eine CRM-Software sein.Wichtig ist, dass die Daten strukturiert und digital abegelgt werden. Nur so lassen sich die unendlichen Möglichkeiten, welche die Digitalisierung bietet, sukzessive ausnutzen.

Mehr zu CRM erfahren Sie in unserem Blog-Beitrag:
CRM – Ihr Tool für eine kundenorientierte Geschäftsphilosophie

CRM von eoss:

Unsere Tipps für KMU 4.0
  • Egal wie gross ihr Kundenstamm ist, wichtig ist ein System, mit dem sie die Kontaktdaten organisieren und und verwalten können. Dazu gehört, aber mehr als die Adresse. Je nach Branche müssen alle spezifischen Eigenheiten der Kunden erfasst sein. Bevor sie eine Datenbank aufbauen muss klar, welche Informationen sie benötigen und auf welche Daten sie filtern wollen. Denn nur eine klar strukturierte Übersicht erlaubt ihnen, die Marketing-Aktivitäten zu individualisieren und zu automatisieren.
  • Konkurrieren Sie nicht mit den «Grossen». 08/15 Artikel erhält man in unzähligen Online-Shops. Wenn es nur noch darum geht, den Shop mit den billigtsten Preisen zu finden, müssen sie nicht wirklich dabei sein.
  • Investieren sie nicht blind in einen Online-Shop. Prüfen Sie genau, was Ihre Kunden brauchen und was nicht jemand sonst schon besser kann. Suchen Sie eine Nische und bieten Sie auch online nur das an, was für ihre Kunden einen Mehrwert bedeutet. Alles andere ist Geld und Zeitverschwendung.

«Gehen Sie den nächsten Schritt zum KMU 4.0 – und nicht zum nächsten gescheiterten Online Shop.»  

Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir ein Mail. Gerne treffe ich Sie zu einer kostenlosen Erstberatung.

055 505 22 00

Simon Herensperger
Simon Herensperger

Was macht einen Webshop zum guten Webshop?

Als Webagentur erstellen, erweitern und optimieren wir tagtäglich Webshops.

Natürlich verkaufen wir gute Webshops. Doch was macht eigentlich einen sogenannten guten Webshop aus? Woran machen wir als Webshop-Experten fest, dass ein Onlineshop sehr gut oder weniger gut ist? In diesem Blog möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick geben.

Jeder von uns kennt Webshops, bei denen wir gerne einkaufen und solche, bei denen wir sofort die Flucht ergreifen oder froh sind, wenn wir endlich die Bestellung abschliessen konnten.

Natürlich gibt es subjektive Kriterien. Der eigene Farbgeschmack kann z.B. eine Rolle spielen. In unserem Blogbeitrag über die Wirkung von Farben erfahren Sie mehr.

Doch wäre es ein kurzer Blog, wenn wir Webshops nur in „gefällt uns“ und „gefällt uns nicht“ einteilen würden. In der Tat lässt sich ein Webshop nach sehr vielen nachvollziehbaren Kriterien untersuchen. Unserer Meinung eines der besten Modelle ist das 7-Ebenen-Modell der Conversion Optimierung. Es geht von der Annahme aus, dass ein Webshop, der auf den sieben Ebenen punktet, optimale Conversions erzielt.

Wir stellen Ihnen das Modell nicht nur vor; vielmehr können Sie auch Ihren eigenen Webshop einer ersten eigenen Analyse unterziehen.
Die 7-Ebenen sind:
  • Relevanz
  • Vertrauen
  • Orientierung
  • Stimulanz
  • Sicherheit
  • Komfort
  • Bewertung
1
Ebene 1 – Relevanz

Fehlende Relevanz ist eine der häufigsten Gründe, warum ein potenzieller Kunde eine Webseite oder einen Onlineshop schnell wieder verlässt. Deshalb lohnt es sich, die Relevanz näher unter die Lupe zu nehmen.

Potenzielle Kunden schätzen bei jedem Webseitenbesuch ein, ob sie sich selbst zur Zielgruppe zählen. Dabei sind harte Fakten, wie z.B. das Sortiment ebenso entscheidend wie die Emotionen, die Ihr Webauftritt hervorruft. Oft entscheidet das Bauchgefühl, ob sich Ihre Zielgruppe von Ihnen wirklich angesprochen fühlt.

Der Kunde stellt sich bei jeder Webseite die Frage:
Bin ich hier überhaupt richtig?

Dabei macht er seine Entscheidung von verschiedenen Sachen abhängig.

Der erste Eindruck ist dabei nicht zu unterschätzen. Kunden, die höhere Preise akzeptieren, fühlen sich von einer Webseite mit einem exklusiven Layout mehr angesprochen als von einer Standard-Vorlage. Der erste Eindruck muss deshalb zur Kundenerwartung passen.

Achten Sie darauf, Sympathiepunkte zu sammeln. Letztendlich kaufen Kunden vor allem dort ein, wo sie sich wohlfühlen und wo sie Menschen antreffen, die ihnen sympathisch sind. Diese Regel gilt nicht nur für Ladenbesitzer, sondern sollte auch online beherzigt werden.

Zudem möchte ein User das finden, was er sucht. Das erscheint zunächst einmal trivial. Der Teufel liegt hier im Detail. Es ist mit Aufwand verbunden, herauszufinden, wie und wonach potenzielle Kunden suchen. Des Weiteren gilt es, zu erfahren, welche Besucher sich auf den eigenen Webauftritt verirrten, die etwas ganz anderes gesucht haben. Nutzer mit allen möglichen irrelevanten Keywords anzulocken, funktioniert jedenfalls nicht. Ganz im Gegenteil: Diese Form von Irreführung schadet sogar dem eigenen Google-Ranking.

Wenn der Kunde zudem noch erfährt, welche Vorteile ihm die Information, die Dienstleistung oder das Produkt bietet, umso besser.

Gewinnen Sie an Relevanz mit:

  • Authentizität
  • Aussagekräftige Texte
  • Zum Inhalt passende Bilder
  • Storytelling
  • Testimonials
2
Ebene 2 – Vertrauen

Kunden nutzen die Angebote von Dienstleistern, denen sie vertrauen. Vertrauen ist dabei weniger ein Nice-to-have, sondern vielmehr ein Must-have. Widersprüche oder Intransparenz führen zu Vertrauensverlust. Hingegen gewinnen Sie mit Menschlichkeit, Nahbarkeit und Übersichtlichkeit das Vertrauen Ihrer Zielgruppe und damit Ihrer potenziellen Kunden.

Ein Kunde fragt sich zu Recht:
Kann ich dem Angebot vertrauen?

Ein intransparenter Gesamtauftritt mit unglaubwürdigen Inhalten hat deshalb ziemlich schlechte Karten. Insbesondere bei einem Webshop sollte sich der Besucher nicht fragen müssen, ob er seine bestellte Ware jemals bekommt. Vertrauen kann durch Autorität oder Siegel gewonnen werden. Auch ein professionelles Erscheinen kommt der Vertrauensbildung zu Gute.

Vertrauen gewinnen Sie z.B. durch:

  • Gütesiegel
  • Logos von Zahlungsanbietern
  • Vertraute Marken
  • Individuelle Templates
  • Glaubwürdige Bewertungen

3
Ebene 3 – Orientierung

Ihre Webauftritt ist wie ein Raum, zu dem Sie Ihre Kunden einladen. Dabei ist es wichtig, dass Sie Ihren Besuchern die Möglichkeit geben, sich orientieren zu können. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Zielgruppe sich nicht verliert, denn dies ruft ein Gefühl der Verunsicherung hervor. Eine klare Orientierung hingegen bietet Sicherheit und stärkt das Vertrauen in Ihre Marke.

Den Kunden beschäftigt die Frage:
Wo muss ich jetzt entlang?

Dabei gilt es, Unklarheiten zu vermeiden und die Benutzer visuell durch den Webauftritt führen. Auch hier ist Klarheit und Simplizität Trumpf. Häufig sind es aber auch die viel zu vielen Auswahlmöglichkeiten, die den Besucher abschrecken. Hier ist weniger mehr.

Unsere Tipps für noch mehr Orientierung:

  • Aufräumen der Informationen
  • Priorisieren der Conversion-Elemente
  • Konkrete Buttonbeschriftung
  • Anbieten von Offline-Hilfe
  • Filter bei zu grosser Auswahl

4
Ebene 4 – Stimulanz

Kunden, die im Internet einkaufen, können Produkte, Preise und Webshops sehr schnell miteinander vergleichen. Es braucht nur wenige Klicks, um bei der Konkurrenz die Konditionen zum gleichen oder ähnlichen Produkt auszuloten. Gerade deshalb ist eine vertrauenswürdige Seite von unschätzbarem Wert.

Der Kunde fragt sich beim Online-Shoppen:
Kauf ich das jetzt oder schaue ich lieber noch weiter?

Wie so oft beim Kaufverhalten, schlagen auch hier die Emotionen die Rationalität. Wer ein gutes Gefühl hat, kauft gerne ein. Da sind auch der Preis, die Versandgebühren und Lieferzeiten nebensächlich.

Kunden schätzen Konsistenz und Transparenz. Wer möchte schon die Katze im Sack kaufen?

Gerade bei Webshops empfiehlt es sich Folgendes zu zeigen:

  • Lagerbestände
  • Lieferzeiten
  • Bestellfristen
  • Gültigkeitsfristen
  • Perfekt in Szene gesetzte Produkte

5
Ebene 5 – Sicherheit

Kunden möchten beim Kauf eines Produkts oder beim Bezug einer Dienstleistung das Gefühl vermittelt bekommen, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Das Sicherheitsbedürfnis ist dabei sehr entscheidend. Positiv wirken sich Glaubwürdigkeit, Sympathie, Kundenorientierung, Transparenz und gegenseitiges Verständnis aus.

Der Kunde fragt sich:
Möchte ich meine Daten überhaupt bekannt geben?

Es gilt also alle Vorbehalte und Bedenken aus dem Weg zu räumen. So minimieren Testprodukte die Angst vor einer Fehlentscheidung. Garantieleistungen zu erwähnen, kommt ebenfalls gut an. Die komfortablen Storno- und Rücksendemöglichkeiten sind inzwischen so wichtig geworden, dass sie als Inbegriff der Kundenfreundlichkeit verstanden werden und sich sogar ganze Business-Modelle darauf aufgebaut haben. Es wäre schade, einen potenziellen Kunden gerade beim Thema Sicherheit zu verlieren, denn wenn sich dieser potenzielle Käufer schon Fragen zur Sicherheit stellt, dann hatte er das Produkt im Kopf eigentlich bereits gekauft.

Sicherheitsbedenken räumen Sie aus dem Weg mit:

  • Leicht ersichtlichen Rückgabemöglichkeiten
  • Nachlesbaren Datenschutzbestimmungen
  • Garantieleistungen
  • Klarer, verständlicher Sprache
  • Diversen Kontaktmöglichkeiten bei Rückfragen

6
Ebene 6 – Komfort

Die Bedienbarkeit und Verständlichkeit ist wichtig, damit sich potenzielle Kunden von der Startseite über die Informationsbeschaffung bis zum Ende des Bestellprozesses kommen. An der Stelle empfiehlt es sich auf Unerwartetes oder Kompliziertes zu verzichten. Machen Sie es Ihren Kunden leicht und trumpfen Sie mit Einfachheit und Dingen, die er kennt.

Der Besucher fragt sich:
Wird das jetzt kompliziert?

Lassen Sie sich eine umständliche Navigation auf keinen Fall als Innovation verkaufen. Gerade im Bereich Komfort lässt sich auf Bewährtes zurückgreifen. Hier muss man das Rad nicht neu erfinden, weil die Gefahr gross ist, den Besucher zu irritieren, ihn zu überfordern und ihn dadurch in seinem Komfort einzuschränken.

Deutlich mehr Komfort erzielen Sie durch:

  • Weissräume
  • Anbieten der gängigsten Zahlungsmethoden
  • Einrechnen der Transportkosten
  • Einfache Prozessführung
  • Anzeigen von Zubehör

7
Ebene 7 – Bewertung

Es ist ein langer Weg, bis hier her zu kommen. Der Kunde hat bestellt, doch damit ist das Einkaufserlebnis nicht fertig. Jetzt nur die Ware zu verschicken und sich nun weniger für den Kunden zu interessieren, kann dazu führen, dass Ihr Kunde so bald nicht wiederkommt. Wertschätzung findet auch nach dem Kauf statt. Hier liegt die Extra-Meile, die es sich lohnt zu gehen.

Direkt nach dem Kauf fragt sich der Kunde:
War das jetzt wirklich richtig?

Mit dem guten Gefühl nach dem Kauf steht und fällt die Möglichkeit, ob Ihr Neukunde bald zur Stammkundschaft zählt.

Damit gelingt es Ihnen, das Einkaufserlebnis abzurunden:

  • Positives Feedback während des Einkaufsprozess, v.a. im Checkout
  • Zusatzleistungen, welche die Erwartungen übertreffen
  • Kundenbefragungen
  • Interesse und Wertschätzung zeigen
  • Intuitive Formulare

Das 7-Ebenen-Modell der Conversion Optimierung erlaubt Webpräsenzen, systematisch unter die Lupe zu nehmen.

Das Modell eignet sich für Webseiten als auch für Webshops, wobei hier jeweils verschiedene Schwerpunkte gesetzt werden und sich dementsprechend die zu untersuchenden Fragen unterscheiden.

In unserem Agenturalltag hilft uns das Modell sehr. Erst dadurch haben wir einen objektiven Massstab, um diverse Internetauftritte zu bewerten. Wir haben einen umfangreichen Fragenkatalog erarbeitet, mit dem wir Webpräsenzen intensiv auf die 7 Ebenen untersuchen. In unserer Analyse begründen wir jede unserer Antworten mit einem konkreten Beispiel und geben unseren Kunden priorisierte Handlungsempfehlungen, die sie bei uns, aber selbstverständlich auch bei anderen Agenturen umsetzen können.

Das 7-Ebenen-Modell folgt einer Logik und setzt die Conversion ins Zentrum. Der unschlagbare Vorteil des 7-Ebenen-Modell der Conversion Optimierung gegenüber anderen Analysen ist die Nachvollziehbarkeit.

Ihr Webauftritt analysieren lassen

Interessieren Sie sich für eine 7-Ebenen-Analyse und möchten noch mehr darüber erfahren? Dann kontaktieren Sie uns unter:

055 505 22 08

Simon Herensperger